Die Darsteller

 

Viviane Klauschütz

Jahrgang 1963

Ich habe die Laienspielgruppe Alt-Buckow (so hießen wir damals noch) erstmals 1978 gesehen, damals noch im Gemeindehaus II, an den Achterhöfen in Buckow. Sie spielten "Die Heiratsvermittlerin", was die Theaterfassung zu "Hello Dolly" ist. Ich war sooooo begeistert und auch soooo gerührt, dass die damals so jungen Menschen so was schönes machen können. Mit Tränen in den Augen hab ich das Stück gesehen und wusste, dass ich unbedingt mitspielen wollte. Also habe ich mein Interesse angemeldet. Aber ich war zuuu jung (!!!), mit 15 Jahren, sagte mir die damalige Leiterin Gisela Lasson. Ich musste mich erst in zeitkritischen Weihnachtsstücken zum Heiligabendgottesdienst "bewähren".
Aber dann!!! 1980 durfte ich in meinem ersten abendfüllenden Stück (so nannte man das), nämlich "Halb auf dem Baum" von Peter Ustinov mitspielen. UND ICH WAR SELIG! Seitdem spiele ich in dieser Theatergruppe ohne Unterbrechungen und mit ungebrochener Begeisterung für das Theater und diese Gruppe. Das sind also inzwischen 29 Jahre.

Einer meiner typischen Sätze vor einer Aufführung ist ganz sicher: "Ich rauch´ jetzt noch eine und dann geh ich mich umziehen".

In der Theatergruppe seit: 1980

 

Viviane

Nicos Bliefert

Jahrgang 1966

Ich spiele seit der Schulzeit Theater, weil ich es faszinierend finde, sich für begrenzte Zeit in andere Figuren hineinzuversetzen und diese mit Mimik, Gestik, Stimme, Kostüm, Schminke sowie manchmal auch mit Dialekt oder Perücke lebendig werden zu lassen. Wenn es absolut still ist, weil das Publikum gespannt zuhört und zusieht, dann ist das ein einmalig tolles Gefühl. Auch wenn es mit den Freunden aus der Gruppe vor und nach den Proben und Vorstellungen ähnlich lustig zugeht, wie auf der Bühne, dann ist das ein schöner Ausgleich zum beruflichen Stress.

Neugierig wäre ich ja mal auf ein Filmprojekt oder eine Synchronarbeit - also her mit den Angeboten..!

 

In der Theatergruppe seit 1983

 

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Nicos

Hendrik Bloch

Jahrgang 1962

Seit 1990 spiele ich Theater, und zwar nur aus einem Grund : ab und zu mal jemand anderes zu sein.
Sehr zu empfehlen als Therapie gegen jede Identitätskrise.

In der Theatergruppe seit: 1990

Hendrik

Franziska Doll

Jahrgang 1967

Damals, vor langer, langer Zeit bin ich in Alt-Buckow in „Die Falle“ getappt. Ich habe meine Nummer hinterlassen, und seither bin ich da nicht mehr rausgekommen. Aber mal ehrlich, wer will das denn schon? Robert hat mich ja sogar aus lauter Dankbarkeit geheiratet, nachdem er endlich mal mitmachen durfte...

Und was bitte, ist eigentlich am Theater machen so spannend? Nun ja, die vielen netten Leute, die so klasse spielen können, und - wie soll ich sagen, ...
Ich verrate Ihnen mal was:
„– Unser natürlicher Zustand ist eine Abfolge von unüberwindbaren Hindernissen auf dem Weg zur Katastrophe. (...) Seltsamerweise geht es immer gut aus.
- Wie das?
- Das weiß ich nicht, es ist ein Wunder!“
(„Shakespeare in Love“)

Die haben ja sooo recht!!!!!!!!!

In der Theatergruppe seit 1992
 

 

 

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Franziska

Pamela Schiska

Jahrgang 1970

Am 01.05.1994 begann meine Karriere bei „Akt für Akt“ (damals noch Theatergruppe Alt-Buckow) als Souffleuse. Ich erinnere mich noch genau an diesen Tag , als ich das erste Mal ein echtes Rollenbuch in die Hand bekam und ich mich nervös der Gruppe vorstellte. Als Souffleuse schlug ich mich mehr schlecht als recht durch. Aber als mich die Gruppe 1996 einmal auf die Bühne krabbeln ließ, bin ich einfach nicht mehr abgegangen. Seither habe ich nur ab und zu mal die Bühne gewechselt, wenn ich ein Gastspiel in einer anderen Gruppe („Die Dramateure“) geben durfte. Aber ich kehre immer wieder ganz treu in den Schoß meiner „Akt für Akt – Familie“ zurück.

In der Theatergruppe seit: 1994

 

Pamela

Kerstin Schmidtke

Jahrgang 1965

.... da gab es diesen unvergessenen Traum, ich auf der Bühne ... zig Jahre später bin ich auf ein Theaterplakat der Gruppe Alt-Buckow in unserem Büroflur aufmerksam geworden ... an dem Abend, als ich „Zwei Tage, vier Personen, alles inklusive“ sah, stellte ich fest, dass ein Kollege vom Nebenbüro (NEBENBÜRO!!) in dieser Gruppe spielte ... nachdem wir uns über das Stück und die Gruppe austauschten, sagte er mir, dass eine Souffleuse gebraucht wurde ... Klar, Pamela ging ja nicht mehr ab ... und so kam es, dass auch ich aus dem Souffleusekasten (in dem ich 1997 schwitzte), über den Schminkraum auf die Bühne gelangte ... der Traum ging in Erfüllung ... und nach den Vorstellungen: I`s mir schööön !!

In der Theatergruppe seit: 1997

 

Kerstin

Michael Surma

Jahrgang 1966

... ja ich wollte schon immer in die Gruppe. Sie ist toll. Einfach toll, was soll man noch mehr sagen.
... und ich wollte schon immer „Ben Hur“ auf die Bühne bringen. Ja, ich weiß, wir können`s schaffen.
... wo ist der Kaffee ???!!!

In der Theatergruppe seit 1999

 

Michael

Peter Gatterfeld

Jahrgang 1962

Warum ich Theater spiele? Weil ich es spannend finde, eine Inszenierung von der Stückauswahl über den Bühnenbau bis zur Premiere mitzuerleben, weil es mich glücklich macht, nach einer gelungenen Vorstellung beim Schlussapplaus auf der Bühne zu stehen und weil es schön ist, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die auch außerhalb der Bühne nur so vor Wortwitz sprüht, wie die Gruppe "Akt für Akt".

In der Theatergruppe seit 1999

 

 

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Peter

Robert Doll

Jahrgang 1970

Ich war auf der Suche ... sehr lang!
Sehr lang hatte ich eine Theatergruppe gesucht, die meinen künstlerischen Ansprüchen wenigstens im Ansatz gerecht werden konnte.
Ich fand nichts!
Alles Dilletanten !!
Schmiere !!!
Doch dann fand ich „Akt für Akt“. Ich legte dieser phänomenalen Gruppe mein göttliches Talent zu Füßen ... und sie lehnten ab !!!
Festes Ensemble, sagten sie !
Nach stundenlanger, vom würdelosen Heulkrämpfen geschüttelter Winselei, sowie nach mitleidiger Fürsprache eines Gruppenmitgliedes, meiner heutigen Frau, nahmen sie mich doch auf.
Und ich war so dankbar (schluchz!)

In der Theatergruppe seit 2000

 

 

Robert

Bernd Charnow

Jahrgang 1961

Ich spielte seit meiner Schulzeit (mit Unterbrechungen) Theater. Das Lampenfieber vor jeder Aufführung hat sich nicht geändert. Ich bin nicht Fisch, nicht Fleisch, ich kenne meinen Namen nicht mehr, aber wenn ich auf der Bühne stehe ist (fast) alles vergessen (manchmal auch der Text). Und wenn nach der letzten Vorstellung das Bühnenbild abgebaut wird und das Stück „begraben“ wird, muss ich mir immer eine Träne verdrücken.

In der Theatergruppe seit 2006

 

 

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Bernd

Heike Zoller

Jahrgang 1967

Im Jahr 2001 wurde ich infiziert: Mein erstes Mal als Groupie! Ich sah „Die Hölle wartet nicht“ und habe einige Darsteller beim „Apre`s-Theater-Schmaus“ kennengelernt. Mit Pamela hatte ich vorab im Büro durch Probenerzählungen der Premiere entgegen gefiebert. Seitdem habe ich kein Stück verpasst. 2006 habe ich es endlich geschafft: Als Souffleuse habe ich mich in die Gruppe eingeschlichen und leiste auch 1. Hilfe im Schmalzbrotverkauf. Und nun, Anno 2009 hat es mich auch gepackt. Ein alter Hase hat mir gesagt: "Wenn du erstmal Theaterluft geschnuppert hast, Mädchen, dann kriegst du den Duft nie wieder aus der Nase..." Und so gehe ich also einen Schritt weiter und wage einen Ausflug aus meinem Souffleusenkasten auf die Bühne.
 

In der Theatergruppe seit: 2006

 

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Heike

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 23. Oktober 2009 )
 
 
 

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