Wir stellen uns vor  

Karen Bliefert


Nie!!! Nie hätte ich gedacht, dass ich mal Theater spielen würde. "Darstellendes Spiel", so hieß das Fach an unserer Schule, kam für mich auf keinen Fall in Frage. Deshalb dachte ich auch, dass ich die Regel brechen würde, die da heißt: "Wer souffliert, steht als nächstes auf der Bühne!" "Nie im Leben", meinte ich, als ich 2001 für "Die Hölle wartet nicht" in den engen Souffleusekasten stieg.
Da fühlte ich mich eigentlich ganz wohl...während ich da so saß, stellte ich mir vor, wie sich die Anderen hinter der Bühne jetzt fühlen müssten: entsetzlich, so kurz vor dem Auftritt. Ich war zufrieden.
Dann kam "Ein ungleiches Paar". Mir hatte die Männerversion schon so gut gefallen, dass ich mich nur kurz bitten ließ.
Ich hatte immer Angst vor dem Lampenfieber und war sehr überrascht, als es nicht kam. Hatte ich mich vorher im Souffleusekasten entspannt, tue ich es nun auf der Bühne und genieße es in vollen Zügen. Ein tolles Hobby - spät erkannt.
Aber besser spät, als nie.

Nicos Bliefert
Nicos Bliefert


Ich spiele seit der Schulzeit Theater, weil ich es fazinierend finde, sich für begrenzte Zeit in andere Figuren hineinzuversetzen und diese mit Mimik, Gestik, Stimme, Kostüm, Schminke sowie manchmal auch mit Dialekt oder Perücke lebendig werden zu lassen.
Wenn es absolut still ist, weil das Publikum gespannt zuhört und zusieht, dann ist das ein einmalig tolles Gefühl.
Wenn es vor und nach den Proben und Vorstellungen ähnlich lustig zugeht, wie auf der Bühne, dann ist das für mich ein schöner Ausgleich zu den beruflichen Herausforderungen.

Neugierig wäre ich auf ein Filmprojekt oder eine Synchronarbeit - also bitte her mit den Angeboten...!

Hendrik Bloch


Seit 1990 spiele ich Theater, und zwar nur aus einem Grund :
ab und zu mal jemand anderes zu sein. Sehr zu empfehlen als Therapie gegen jede Identitätskrise.

Bernd Charnow


Ich spielte seit meiner Schulzeit (mit Unterbrechungen) Theater.
Das Lampenfieber vor jeder Aufführung hat sich nicht geändert. Ich bin nicht Fisch , nicht Fleisch, ich kenne meinen Namen nicht mehr, aber wenn ich auf der Bühne stehe ist (fast) alles vergessen (manchmal auch der Text). Und wenn nach der letzten Vorstellung das Bühnenbild abgebaut wird und das Stück „begraben“ wird, muss ich mir immer eine Träne verdrücken.

Franziska Doll


Damals, vor langer, langer Zeit bin ich in Alt-Buckow in „Die Falle“ getappt. Ich habe meine Nummer hinterlassen, und seither bin ich da nicht mehr rausgekommen. Aber mal ehrlich, wer will das denn schon? Robert hat mich ja sogar aus lauter Dankbarkeit geheiratet, nachdem er endlich mal mitmachen durfte... Und was bitte, ist eigentlich am Theatermachen so spannend? Nun ja, die vielen netten Leute, die so klasse spielen können, und – wie soll ich sagen, ... Ich verrate Ihnen mal was:„– Unser natürlicher Zustand ist eine Abfolge von unüberwindbaren Hindernissen auf dem Weg zur Katastrophe. (...)
Seltsamerweise geht es immer gut aus.- Wie das?- Das weiß ich nicht, es ist ein Wunder!“(„Shakespearein Love“) Die haben ja sooo recht!!!!!!!!!

Robert Doll


Ich war auf der Suche ... sehr lang! Sehr lang hatte ich eine Theatergruppe gesucht, die meinen künstlerischen Ansprüchen wenigstens im Ansatz gerecht werden konnte. Ich fand nichts! Alles Dilletanten!! Schmiere!!! Doch dann fand ich „Akt für Akt“. Ich legte dieser phänomenalen Gruppe mein göttliches Talent zu Füßen ... und sie lehnten ab!!! "Festes Ensemble", sagten sie!
Nach stundenlanger, vom würdelosen Heulkrämpfen geschüttelter Winselei, sowie nach mitleidiger Fürsprache eines Gruppenmit-gliedes, meiner heutigen Frau, nahmen sie mich doch auf.

Und ich war so dankbar (schluchz!)

Pamela Erdmann


Am 01.05.1994 begann meine Karriere bei „Ak tfür Akt“ (damals noch Theatergruppe Alt-Buckow) als Souffleuse. Ich erinnere mich noch genau an diesen Tag , als ich das erste erste Mal ein echtes Rollenbuch in die Hand bekam und ich mich nervös der Gruppe vorstellte. Als Souffleuse schlug ich mich mehr schlecht als recht durch. Aber als mich die Gruppe 1996 einmal auf die Bühne krabbeln ließ, bin ich einfach nicht mehr abgegangen. Seither habe ich nur ab und zu mal die Bühne gewechselt, wenn ich ein Gastspielin einer anderen Gruppe („Die Dramateure“) geben durfte. Aber ich kehre immer wieder ganz treu in den Schoß meiner „Akt für Akt - Familie“ zurück.

Peter Gatterfeld


Ich finde es jedes Mal spannend, die Entstehung eines Stückes von der Stückauswahl über die Proben bis zum Bühnenbau mitzuerleben.Und ich genieße es, Teil einer Gruppe zu sein, die auch außerhalb vorgegebenerTexte vor Wortwitz nur so sprüht.

Viviane Klauschütz


Ich habe die Laienspielgruppe Alt-Buckow (so hießen wir damals noch) erstmals 1978 gesehen,damals noch im Gemeindehaus II, An den Achterhöfen, in Buckow. Sie spielten "Die Heiratsvermittlerin", was die Theaterfassung zu "Hello Dolly" ist. Ich war so begeistert und auch so gerührt, dass diese jungen Menschen so was schönes machen können. Mit Tränen in den Augen hab ich das Stück gesehen und wusste, dass ich unbedingt mitspielen wollte. Also habe ich mein Interesse angemeldet. Aber ich sei zu jung, mit meinen damals15 Jahren, sagte mir die damalige Leiterin Gisela Lasson. Ich musste mich erst in zeitkritischen Weihnachtsstücken zum Heiligabendgottesdienst "bewähren". Aber dann endlich! 1980 durfte ich in meinem ersten "abendfüllenden Stück", nämlich "Halb auf dem Baum" von Peter Ustinov mitspielen. UND ICH WAR SELIG! Seitdem spiele ich in dieser Theatergruppe ohne Unterbrechungen und mit ungebrochener Begeisterung für das Theater und diese Gruppe.

Kerstin Schmidtke


.... da gab es diesen unvergessenen Traum, ich auf der Bühne ... zig Jahre später bin auf ein Theaterplakat der Gruppe Alt-Buckow in unserem Büroflur aufmerksam geworden
... an dem Abend, als ich „Zwei Tage, vier Personen, alles inklusive“ sah, stellte ich fest, dass ein Kollege vom Nebenbüro (NEBENBÜRO!!) in dieser Gruppe spielte ... nachdem wir uns über das Stück und die Gruppe austauschten, sagte er mir, dass eine Souffleuse gebraucht wurde ... Klar, Pamela ging ja nicht mehr ab ... und so kam es, dass auch ich aus dem Souffleusekasten (in dem ich 1997 schwitzte), über den Schminkraum auf die Bühne gelangte ... der Traum ging in Erfüllung ... und nach den Vorstellungen:
Is mir schööön !! 

Michael Surma


... ja ich wollte schon immer in diese Gruppe. Sie ist toll. Einfach toll, was soll man noch mehr sagen.... und ich wollte schon immer „Ben Hur“ auf die Bühne bringen. Ja, ich weiß, wir können`s schaffen.... wo ist der Kaffee ???!!!

Ulrich Wölfer


Theaterra incognita des Lebens Wege, die sich kreuzen wie Schwerter im Kampf. Voller FasziNationen auf engstem Raum-Zeit Gefüge der Welt-bedeutenden Bretter. Sein oder nicht sein kann, was nicht sein darf. Darf? Handeln nach eigenem Be-darf. LiteratUrbedürfnisse zu Markte tragende Rollenspielend entwickeln, wie ein Kind, das alles neu entdeckt.Noch Fragen?